<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><atom:link rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"/><description></description><title>ze zurrealism itzelf</title><generator>Tumblr (3.0; @mandelbaum)</generator><link>http://sophiamandelbaum.de/</link><item><title>ein Herz ist noch übrig vom Tag </title><description>&lt;p&gt;findet da ein Kribbeln statt zwischen uns,
&lt;br/&gt;sag, sind wir Passanten
&lt;br/&gt;oder sprechen wir uns einen Schritt
&lt;br/&gt;nach vorn?
&lt;br/&gt;zwischen uns ist Wetter, schlohweiß
&lt;br/&gt;legt es sich über die Wärme 
&lt;br/&gt;deiner möglichen Briefe. 
&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Fußspuren einer Fotografie: dein Sepiablick, 
&lt;br/&gt;deine ungekämmten Augen, grobkörniger Gruß
&lt;br/&gt;und Morgen: ein stumpfes Gefühl. 
&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;sag, sind wir Passanten?
&lt;br/&gt;deine Sternzeichen nehmen sich verdammt vage aus 
&lt;br/&gt;und dein Lachen klingt irgendwie 
&lt;br/&gt;ökumenisch.
&lt;br/&gt;einen Anfang vorausgesetzt - 
&lt;br/&gt;wann werden wir Archivgeräusch sein?
&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_lz5c8pCpvO1qb1cq3.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="credits"&gt;Bilddank an &lt;a href="http://sofarfromnowon.tumblr.com/" target="_blank"&gt;sofarfromnowon&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/17336404159</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/17336404159</guid><pubDate>Thu, 09 Feb 2012 23:17:00 +0100</pubDate></item><item><title>Auf wen wartest du?</title><description>&lt;p&gt;Man wird allein nicht heil. Man setzt sich nicht mit einer Tasse Tee auf eine Wiese und ist froh mit sich selbst. Das Pochen und Schaben deines Atems im Schlaf braucht ein Gegenüber, braucht ein leises Schnaufen, braucht einen Arm, der sich um deine Schultern schiebt. Die Möbiusschleife Schmerz lässt sich unterbrechen, wenn jemand dazwischen geht, sein Herz ins Spiel bringt.
&lt;br/&gt;&lt;a href="http://berlinergazette.de/aus-dem-leben-einer-photoshop-seele/" target="_blank"&gt;weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/16863291867</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/16863291867</guid><pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:04:09 +0100</pubDate></item><item><title>Wir haben lang genug gekämpft, sagst du und wirfst die Kanonenhandbücher nach oben, in die Luft. Wir...</title><description>&lt;p&gt;&lt;i&gt;Wir haben lang genug gekämpft&lt;/i&gt;, sagst du und wirfst die Kanonenhandbücher nach oben, in die Luft. Wir desertieren von der Vergangenheit. &lt;i&gt;Im Grunde sind wir Pazifisten&lt;/i&gt;, rufen wir den Gespenstern von gestern zu, &lt;i&gt;und wenn wir wegrennen, dann nur Hand in Hand.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin dein Soldatenmädchen, ich singe, wenn du nicht schlafen kannst. Um dem zu entgehen, fällst du in den Schlaf wie in einen Abgrund. (Die schönsten Träume entstehen immer aus Notwehr.) Unter der Decke, mit dir, wird es hell. Ein paar Hand voll Wand, ein paar Reste Tapete, die Sternbilder deiner Muttermale, das reicht mir als Welt. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Uns umschnurren Moleküle, keine Streifschüsse mehr, die letzte, die beste Waffe bleibt das Wort. Wir werden auf den Händen zu euch kommen, die Füße in den Regen gestreckt. Zwischen jeder Zeile werden unsere Augen empor lugen. Wir sprengen uns durch eure Rippen, mitten ins Herz. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_ly1przMutY1qb1cq3.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/16112753102</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/16112753102</guid><pubDate>Thu, 19 Jan 2012 13:40:00 +0100</pubDate></item><item><title>Ich bin also die, die ihr Herz zu oft den Falschen in die Hand gedrückt hat, damit sie es mitnehmen,...</title><description>&lt;p&gt;Ich bin also die, die ihr Herz zu oft den Falschen in die Hand gedrückt hat, damit sie es mitnehmen, an einen besseren Ort. Die gute Tage in großen Stücken schluckt, damit es länger warm bleibt im Magen. 
&lt;br/&gt;Die, die dir dazwischen kommt. Die dich mit dem Mund angeht.
&lt;br/&gt;Die Geschichte, von der es zu viele Fassungen gibt. Die Fremde, zu der man nicht gehört, weil sie zu hartnäckig beim Verzweifeln ist. Die Witzfigur, die alle paar Wochen zu Boden geht und von Notfallmedizinern neue Diagnosen geschenkt bekommt. Die nicht oben schwimmen kann, weil sie zu lange unter Wasser geatmet hat. 
&lt;br/&gt;Die so sehr ein Zuhause braucht, dass niemand es ihr geben kann. Die nicht weiß, wie das gehen soll, sich dem Leben aussetzen. Deren Gesicht aus Zucker ist; es verschwindet im Regen.
&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=zTGXUC5ul6Y" target="_blank"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=zTGXUC5ul6Y&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/15411320465</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/15411320465</guid><pubDate>Fri, 06 Jan 2012 21:41:00 +0100</pubDate></item><item><title>Wenn du verzweifelst, glaubst du, das Leben begriffen zu haben, das Leben mit seinen Regeln, die...</title><description>&lt;p&gt;Wenn du verzweifelst, glaubst du, das Leben begriffen zu haben, das Leben mit seinen Regeln, die gegen dich sind - und wie jeder Glaube ist auch dieser falsch.
&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_lwd8z3F6G61qb1cq3.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="credits"&gt;Bilddank an &lt;a href="http://feeltheeyes.tumblr.com/" target="_blank"&gt;feeltheeyes&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/14369202304</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/14369202304</guid><pubDate>Sat, 17 Dec 2011 22:00:00 +0100</pubDate></item><item><title>Mein Name ist Pandora und ich stecke die Hände in die Manteltaschen, auf der Suche nach...</title><description>&lt;p&gt;Mein Name ist Pandora und ich stecke die Hände in die Manteltaschen, auf der Suche nach Sturm.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_lupr986Mmy1qb1cq3.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="credits"&gt;Bilddank an &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/64491560@N05/" target="_blank"&gt;Thomas Schubert&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/12841612518</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/12841612518</guid><pubDate>Tue, 15 Nov 2011 19:00:00 +0100</pubDate></item><item><title>10:10</title><description>&lt;p&gt;Jede Farbe beißt sich fest, wenn du dich erinnerst, dass du sie zum letzten Mal siehst. Jedes Geräusch nimmt dich in den Blick, das Licht steigt dir hell in die Nase - die schönste, klarste Warnung. Du hast nicht geschlafen, sondern Stickstoffpreise verglichen, in deinem kleinen, kalten Raum fiele Stickstoff wie ein Vorhang zu Boden, an seinem Saum lägst du, der Schlaf käme mit ruhiger Endgültigkeit, vielleicht ein Lächeln zum Schluss, die Gewissheit, dass Stille käuflich bleibt. &lt;br/&gt;
Der Morgen postiert sich im Kopf wie eine Armada. Schmerz im Blocksatz hinter der Stirn, von 200 Arten Kopfschmerz gehören dir heute 27, eine Nuance für jedes Jahr. Neben dir rumoren  Nadeln, Doppelstockbetten für Kanülen, rumort ein Pflaster noch auf dem Arm. Der Sonograph wie ein Fossil, massiv und schweigend, das Warten auf den Schatten des Arztes in der Tür, ein Schatten, der sich in den Augenwinkeln fest wächst, ein Schatten, der bestimmt, ob du auch dieses Mal davon kommst, dich aus der Matrix geschlossener Räume und Zyklen hinaus biegen kannst. Kurs nehmen auf ein nächstes Jahr: die nautische Zielgerade. Du atmest ja noch, bewegst dich noch, auch nach Wochen, Monaten ohne Schlaf, der Schlaf zu nennen wäre; zu welcher Besinnung solltest du kommen? &lt;br/&gt;
Du hast dich selbst aufs Spiel gesetzt und gewonnen. Ein letztes Würgen über den Blutresten, die du zurück lässt, als Beweis dafür, dass deine Wunde Wirklichkeit ist, aber nicht mehr die Waffe.&lt;br/&gt;
(Du kannst noch nicht gehen, es gibt noch Dinge zu sagen, zu schreiben, es gilt noch Versprechen einzulösen, Versprechen von Freude.)&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/12552398798</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/12552398798</guid><pubDate>Wed, 09 Nov 2011 11:09:21 +0100</pubDate></item><item><title>05:49</title><description>&lt;p&gt;Ein Vibrieren, das im Nacken beginnt, als könnte der Hals den Kopf nicht mehr halten. Ein Wandern, die Wirbelsäule entlang - aufrecht bleiben, die neue Unmöglichkeit. Ein Beben in Ober- und Unterschenkeln, darüber in Vergessenheit geraten: die blau angelaufenen Handflächen. &lt;br/&gt;
Als kröche etwas durch mich hindurch, pochte von innen gegen die Haut, ein Klopfen, ein Zeichen: &lt;i&gt;bald&lt;/i&gt;. Als hätte ich nichts gelernt. Als wäre Schlaf etwas, das man sich beibringen muss. (Ich wünschte, der Wecker würde klingeln, dann wüsste ich, dass ich geträumt habe.)&lt;br/&gt;
Tinnitus ist ein schlechtes Wort für Signalstörungen. Schallschuss und Echo: Muskelstolpern, Herzrasen und Blütenstaub vor Augen, Strukturen schwimmen, gondeln an mir vorbei. Ich kniee am Beckenrand, der Atem taucht abwärts, als blinkte eine Münze am Grund. &lt;br/&gt;
Es bleibt etwas zurück, ein Begreifen vielleicht, es würde ja niemanden wundern, wenn dieses Wort&lt;i&gt; Krebs&lt;/i&gt; Wahrheit würde, eine Silbe, mitten ins Gesicht, in den Körper geschmettert, denn was habe ich aus meinem Leben gemacht als eine zynische Bemerkung. Das Bedürfnis nach Zukunft tauchte nur noch in Behandlungsräumen auf, umgeben von Lichtern und Wörtern, die fremd bleiben müssen. Ich: eine Feier des Scheiterns. Was ist dieser Krebsverdacht mehr als eine beliebige Fortsetzung, ein nächster Versuch von Verfall.&lt;br/&gt;
Wunden lassen sich nicht auf Karten einzeichnen, mein Körper ist Atlas, eine Sammlung von Gesten und Worten für Schmerz. Ein Wühlen in Fußnoten von gestern und Suchen nach Messern für morgen. Ich war immer zu gut darin, mich allein zu fühlen. (Wenn ich allein bin, gibt es mich nicht.) Im Schulterblick: die verschlissenen Menschen vergangener Jahre, sauber aufgefädelt, Therapeuten, Freunde und Liebhaber, noch zuckende Reste freundlicher Worte, ungelesener Briefe und Bücher. Im Nacken: der Morgen. Vielleicht ist meine Krankheit ein Traum, der auch ohne mich weiterleben kann. Vielleicht heißt Krebs nur, dass Zellen unsterblich werden.&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/12208821670</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/12208821670</guid><pubDate>Sun, 06 Nov 2011 05:55:00 +0100</pubDate></item><item><title>Noch wuchert Grün an den Hängen, treiben Blätter rotblond zwischen den Wolken. Spatzen notieren...</title><description>&lt;p&gt;Noch wuchert Grün an den Hängen, treiben Blätter rotblond zwischen den Wolken. Spatzen notieren hellbraun auf Oktoberblau. Unten, vereinzelt, Marderpfoten und Kornkreise, Kastanienauslage und vor Fenstern aufgeworfene Blumenmünder. Die Tür schweigt wie beiläufig. Tageskunde Sonntag: eine Handvoll verschwommener Stunden steckt noch fest in den Gliedern - Krallenreste der Woche. Der Abend bringt gequirlte Treppen und geronnenes Lächeln. Der Winter, zugereistes Gefängnis, läuft sich neben dir warm, ein ungern gesehener Gast mit herzschwerem Gepäck. 
Allen Gerüchten zum Trotz gab es Sommer, gibt es Musik im Ohr und die richtigen Worte, schlafend neben dir auf dem Boden. Allen Gerüchten zum Trotz gibt es Umarmungen ohne Ferne im Kopf. Verbeiß dich in dieses Jetzt; hör auf, so zu tun, als wäre morgen mehr Zeit.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_ltj2x9dO761qb1cq3.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="credits"&gt;Bilddank an &lt;a href="http://rundontwalkthesky.tumblr.com/post/3367902990" target="_blank"&gt;run, don’t walk the sky&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/11823204031</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/11823204031</guid><pubDate>Sun, 23 Oct 2011 18:56:00 +0200</pubDate></item><item><title>Wichtig ist, nie beim Anfang zu beginnen. Die Zähne hell und glatt geknirscht, unter unzählige Züge...</title><description>&lt;p&gt;Wichtig ist, nie beim Anfang zu beginnen. Die Zähne hell und glatt geknirscht, unter unzählige Züge geweint – der Raum, den es gab, dieser Welt-Raum, war zu groß für mich, ich ging in jedem Tag verloren. Und jetzt: in dich eingewickelt, egal, wo wir sind, mein Blick klettert nach oben; was wir sehen, weist selten genug über uns hinaus. Und jetzt: eine Möglichkeit hinter fleckigen Fabrikhallendecken, hinter Plakatauslagen, Bremslichtergasen, hinter Stumpfastbäumen, hinter dem Seiltanz dieses Moments ist alles durchschaubar. Alles spielt eine Rolle, die Rolle der anderen, ein dunstiger Film, maximal schwarzweiß.&lt;br/&gt; 
Und wir: fern von dieser grobkörnigen, jahrhundertelang geatmeten Luft, wir fliegen wie Pinguine unter Wasser, unsere unwegsame Welt muss nicht erklärt und nicht gerettet werden. Mit dir nur noch neues, helles Fleisch, mit dir über die alten Narben rudern, den Blick abgewandt, in eine Zeit, in der ich liebe. Wichtig ist, nie beim Anfang zu beginnen. Ich erinnere mich: nichts kann mir mehr zu nah kommen, denn da bist überall du.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; 
&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=GTkzyyv0DuA" target="_blank"&gt;http://www.youtube.com/watch?v=GTkzyyv0DuA&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/10904234497</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/10904234497</guid><pubDate>Sat, 01 Oct 2011 23:15:35 +0200</pubDate></item><item><title> Cordreste</title><description>&lt;p&gt;Unter der Woche reicht unser Blick bis zur Tür. Wir müssen gefasst sein auf Gamaschenweiß, auf vermessenes Magenta und bewegungsloses Gelb. Wer uns besucht, hat schlechte Nachrichten im Gepäck. Unsere Kunden haben Knopfaugen und Reißverschlussstimmen. Sie wollen unsichtbare Flicken, und sie wollen sie jetzt. Sie legen korkbraune Hosen und Rhabarberrüschenröcke auf den Tisch. Unser Nein liegt scharf unter Zungenpapier, wir können es uns nicht leisten. Schlammtöne verfolgen uns im Schlaf. Zum Trost beißen wir Butterkeksen die unsauberen Ränder ab. Dem Kaffee fehlt Milchzuversicht. Wir flicken mürrisch dünn gewordene Stellen; ungezählte Sicherheitsnadeln sind schon über Bord gegangen. Ich werfe Perlen vor deinen Saum; wir streiten um Borten und Stichlängen. Mittags pausen wir Worte vom Reißbrett und schneiden ein Lächeln zurecht. In unseren Jackentaschen klappern Notfallnadelkissen; an unseren Händen sind Stiche zu sehen.&lt;br/&gt;
Im Urlaub zupfen wir gedankenverloren an Tischdecken und Kellnerschürzen. Wir schließen Hotelzimmertüren, öffnen Hemd- und Blusenkragen, fühlen nichts vom Teppich, auf dem wir stehen - seine Fransen krallen sich unerkannt um unsere Füße. Das Rot deiner Baumwolle: satt wie ein erster Schluck Wein. An meinen Oberschenkeln sammelt sich Tüll. Deine Hand nimmt die erste Etappe; sie kocht alle Farben ein. Dein Kuss schmeckt nach Cordresten.&lt;br/&gt;
Zuhause will ich würziggrüne Karos und kokosnussweißen Samt. Wir greifen blind ins Stoffregal; nur mit geschlossenen Augen erkennen wir, was wir wollen. Wir prellen die Verkäufer um gerechte Preise, wir geben uns kühn. Kaum haben wir den Laden verlassen, greifen wir in die Taschen. Andacht im Fühlen, wir wollen es glatt und schimmernd und unverbraucht. Das Weiche ist unser Gewinn.&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/10732849104</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/10732849104</guid><pubDate>Tue, 27 Sep 2011 20:26:00 +0200</pubDate></item><item><title>Ihr zuckerbestäubten Orchideen: Ich habe für litradio Auszüge meines Romanprojekts...</title><description>&lt;p&gt;Ihr zuckerbestäubten Orchideen: Ich habe für litradio Auszüge meines Romanprojekts “Feindberührung” eingelesen. Wenn ihr mögt, kommt mich dort &lt;a href="http://www.litradio.net/artikel/article/feindberuehrung.html" target="_blank"&gt;besuchen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/zSLoR4wKpwE" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/10437653325</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/10437653325</guid><pubDate>Tue, 20 Sep 2011 11:12:00 +0200</pubDate></item><item><title>Hör mir zu

Die Katze leckt sich hektisch übers Fell, als ob sie damit etwas aufhalten könnte....</title><description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://listn.to/SophiaMandelbaummusic" target="_blank"&gt;Hör mir zu&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;

Die Katze leckt sich hektisch übers Fell, als ob sie damit etwas aufhalten könnte. Mutter schaufelt Sahne auf den Kuchen, ihre Stimme schaufelt synchron in meinem Bauch Schlamm nach oben. Verdunklungsgefahr. Mutter lächelt dazu, ihr Schauspiel kann alles zur Kulisse erklären. Wir sitzen auf Gartenstühlen, die sie mitgebracht hat, Mutter schafft sich überall einen Platz und beißt sich im Kirschkuchen fest, im Nachmittagslicht flackern ihre Zähne gelblich, mit etwas mehr Intensität könnte es Kurkuma sein, die letzte Verfeinerung für ein gelungenes Curry. Ich bringe nichts herunter, in jedem fleischigen Kuchenstück stecken Mutters Adern, kirschblutrot wie die Lippen in ihrem Gelatinegesicht. 
Jeder Krümel eine Hautschuppe, Mutter kehrt sie zusammen, unter ihren marzipanfarbenen Nägeln sammelt sich Schutt. Ich greife zur Kaffeekanne, wenn ich mir schon nicht in den schmerzenden Bauch greifen kann, meine weichen, teigigen Verzweiflungsringe kneten, mich selbst für den nächsten Kuchen verwenden.&lt;br/&gt;
Der Weg nach oben endet am Fenster, ich bin verschwommener Umriss mit zerkochter Stirn. Unten gibt es Trümmer, die ich zu verantworten habe, Menschen und Rasen, ein Tanz aus Chromosomen und Chlorophyll. Mein Junge, der die Arme verschränkt, und Mutter mit breitem Lächeln und breiten Schultern, breit und ausgebeult von der Last der Welt und ihren Schulterpolstern. Das hier kann nicht jetzt sein, die heiße Stirn mit Anlauf an die kotzgrünen Kacheln der Badezimmerwand gelehnt. Meine Hände legen sich fester an den Fensterrahmen. Zählt Halt noch als Halt, wenn man ihn nur sucht, um wieder loszulassen?&lt;br/&gt;
Was mit meinen Schuhen passiert ist, weiß ich nicht. Meine rot bestrumpften Füße stehen auf der kalten Heizung, meine Zehen in die schmalen, berechenbaren Schluchten geklemmt. Die Fensterflügel weit offen, das Weiß der Rahmen platzt in Fetzen herunter. Ich denke an Wind, an ein leichtes Beugen nach vorn.&lt;br/&gt; 
Unten ist Mutter von Kirschkuchen zu Kirschlikör übergegangen, versucht, ihre Finger ins Fell der sich sträubenden Katze zu krallen - was Mutter gemütlich nennt, ist schon immer Hohn gewesen und es ist, als hätte ich erneut nur eine Handvoll Jahre vorzuweisen, als läge alles in ihrer Macht, als läge ich mit ihr am Rand der Welt, dort, wo niemand schläft.&lt;br/&gt;
Die Minuten gähnen sich von mir weg, ziehen käsehelle Fäden, in ihrem klebrigen Geflecht ist der Junge verschwunden, ich blinzle krampfhaft, aber er greift von hinten um meine Hüfte und hebt mich von der Heizung. Einen Moment lang baumeln meine nylonroten Füße in der Luft - ich wollte doch haltlos sein -, bevor sie auf glattem Boden landen und der Blick des Jungen sich schärfer in meine Wangen brennt, als jede Ohrfeige es zustande brächte.&lt;br/&gt;
Er nimmt meine Hand und der Schlamm zieht sich zusammen, klumpt und sinkt, in meinen Magen, vielleicht auch tiefer, vielleicht hinterlasse ich schwarze Fußspuren auf dem Weg nach unten, die Kaffeekanne ist im Bad geblieben, bevor Mutter danach fragen kann, sagt der Junge etwas, das das Rot meiner Nylons in Mutters Gesicht treibt, sie rafft Gesichtszüge und Gartenstühle zusammen, ihr Mund klappt auf und zu, die aufgeschwemmte Milchstraße ihrer Arme rudert durch die Dämmerung, greift im Verschwinden nach den ersten Sternen, packt sie in Stanniolpapier. Blut ist vielleicht dicker als Wasser, sagt der Junge, vor Allem aber heißt Blut, dass du verwundet worden bist.&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/10081070719</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/10081070719</guid><pubDate>Sun, 11 Sep 2011 16:18:00 +0200</pubDate></item><item><title>Wahrscheinlich kannst du nicht fassen, wie schnell die Jahre vergangen sind, Tove, warum sollte es...</title><description>&lt;p&gt;Wahrscheinlich kannst du nicht fassen, wie schnell die Jahre vergangen sind, Tove, warum sollte es dir besser gehen als mir. Wie stellst du dir mich vor? Vielleicht bin ich ein alter Bibliothekar mit Nickelbrille, der nachts die Seitenzahlen der Bücher überprüft, nicht bei Kerzenlicht, das wäre zu gefährlich. Vielleicht bin ich Waffenhändler und überschlage die Leben, die ich zu verantworten habe, wenn ich nicht schlafen kann. Vielleicht bin ich Zeitungsausträger, einer von denen, die tagsüber nicht funktionieren und nachts dafür sorgen, dass die Normalen ihren Tag wie gewohnt beginnen können. Die Normalen, mit ihren beruhigenden Frisuren, die ein Leben ohne Mobiltelefon für kompliziert halten, die für einen Strauß Blumen vier Wochen Rückgaberecht erwarten, die Normalen, die glücklich vor sich hin leben wollen, für eine bessere Statistik. Die Normalen, die ihren Kick durch Reflexion bekommen, aber verdammt noch mal, Alufolie reflektiert auch. Am stumpfsinnigsten ist es, etwas Sinnvolles tun zu wollen. Hat das Leben uns überstimmt, Tove? Reichen unsere Fünf-Minuten-Fluchten nicht mehr, die Zigarette nicht, der immer zu bittere Kaffee nicht, die Fünf-Minuten-Illusion, nur juristisch erwachsen zu sein? Hast du die Suche nach nostalgischen Metaphern für Musik durch Interpretennamen ersetzt, hast du das erste Auto gekauft, die erste Wohnung gemietet?&lt;br/&gt;
Hast du festgestellt, dass Reisen nicht mehr reicht, um Erinnerungen zu produzieren, und dass der Alltag schweres Handwerk ist? Der Pflichtteil heißt Träumen, Tove, und vielleicht bist du ein Versager geworden, aufgeschwemmt im bodenständigen Gefühl volljähriger Sätze. Versagen heißt, deine Traurigkeit nicht mehr zu brauchen, versagen heißt, dass alles an seinem Platz ist. Versagen heißt, dass dir die Worte ausgehen. Es gibt Wichtigeres als das Schreiben, sonst gäbe es nichts, worüber man schreiben kann, eines Tages, nicht heute. Ich schreibe nicht mehr. Das hier ist nur die Einleitung zu einem Brief an dich, Tove, eine Einleitung, mit der du mich finden kannst. Wenn du es willst.&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/6722372623</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/6722372623</guid><pubDate>Mon, 20 Jun 2011 15:59:00 +0200</pubDate></item><item><title>Die Stelle, an der wir angefangen haben, läuft im Repeat – ich spule nach vorn. 
Pflichtteil Traum:...</title><description>&lt;p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Die Stelle, an der wir angefangen haben, läuft im Repeat – ich spule nach vorn. 
Pflichtteil Traum: Wir brauchen die Wunden nur, um uns am nächsten Morgen zu erinnern, dass wir bereit waren, uns zu verletzen. Aber was verstehen wir schon vom Träumen, unsere Worte gehorchen uns nicht mal im Schlaf. 
&lt;br/&gt;Der Alltag ist ein strapaziertes Paradies. Wir haben Urlaubsgesichter aufgesetzt, wir sind  Rucksacktouristen im Land des Suffs und pilgern uns elend. Die Nacht fällt vor uns auf die Straße, unser “Wir” kriecht auf allen Vieren. Mein Körper kennt 142 Worte für Schmerz, sage ich und sehe dir zu, wie du weg schaust. Die Kompassnadel auf deiner Haut schlägt in die falsche Richtung aus. Deine Zehen sind am Boden fest getackert, an deiner Überzeugung, dass am Ende doch alles gut wird. Diese Überzeugung, die dir ein Leben, wie du es führst, nicht austreiben kann. Du weißt nicht, wie man fällt.
&lt;br/&gt;Hunt your karma down. Ich wurde nicht dazu geboren, mich kurz zu fassen. Ich wurde nicht geboren, um es dir leicht zu machen. Ein Herz ist kein brennbares Material. In meinem Gesicht steht ein unbeholfen gemaltes Lächeln und sagt: „Ich habe nicht gut für mich gesorgt.“ Ich wünschte, ich wäre besser im Leben. Ich wünschte, ich könnte deinen Daumen in meinen Mund schieben und schlafen.&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/3569113555</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/3569113555</guid><pubDate>Thu, 16 Jun 2011 21:18:00 +0200</pubDate></item><item><title>für Ron Winkler</title><description>&lt;p&gt;Das Meer schickt Blaufrequenzen aus. Dieser Tag ist kein Farbfehler; wir staunen Küsten und inhalieren Wolken. Möwenrundflug statt Mittagsschlaf. Wir werden vom Wind bestürmt; unsere Sohlen erzählen sich Sandgeschichten, erzählen von Eiscreme und Sonnenkugelbäuchen. Auf unserer Decke liegen Wäschenester; Fische sind uns voraus. Wir umschwimmen die Quallen mit ihren aufgeschwemmten Gesichtern, wir betasten Muschelnähte und lassen uns von Marienkäfern trocknen; sie arbeiten im Schichtdienst auf unseren Armen. Der Horizont kocht Schiffsmeldungen ein: &lt;i&gt;Heute sammeln wir Himmelsrichtungen.&lt;/i&gt;
&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_llavfuvUMn1qb1cq3.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="credits"&gt;Bilddank an &lt;a href="http://lucymuskalunge.tumblr.com/post/5546657863/" target="_blank"&gt;Lucy Muskalunge&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/5548996039</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/5548996039</guid><pubDate>Mon, 16 May 2011 20:02:00 +0200</pubDate></item><item><title>Notfallherz</title><description>&lt;p&gt;Auf dem rosa Zettel steht „Notfall“, deswegen soll ich nicht mit den anderen fernsehen und Automatenwasser trinken, sondern auf einer Trage liegen, dem Aufnahmetresen gegenüber, in Blickweite. Weißes Papierknistern zwischen dem harten Polster und mir, Hygienevorschrift. In dieses Knistern lege ich mich, versuche, unauffällig zu atmen, als sei ich Kind und presste mich auf einen Feldboden, gefallen in einem Krieg ohne Waffen. 
&lt;br/&gt;Die anderen werden nach und nach aufgerufen, ein Lokalgangster mit angeschossener Hand, ein kleines Mädchen mit blau geprügelten Augen, eine dicke Mutter mit noch dickerem Sohn und Magenschmerzen. Neben mir sammeln sich weitere Tragen. Festgeschnallte alte Menschen, Faltengesichter und schreiverzerrte Münder. Krankenschwestern verteilen Spritzen und barsche Worte; währenddessen schlägt mein Herz, mein Notfallherz, immer schneller und nimmt mir die Luft. Ich kann keinen Notruf abgeben, weil dafür die Luftnot zu groß ist und ich frage mich, ob es das jetzt war. Ob ich in der Sterilität eines Krankenhauses sterbe, ohne etwas zurück zu lassen, das bleibt. Immerhin: ich weine, also lebe ich noch.
&lt;br/&gt;Die Ärztin, die schließlich auftaucht, ist klein und pummlig, sie fragt, ob ich eine Patientenverfügung hätte oder einen Organspendeausweis und lässt mich dann auf meiner Trage in ein Dreierzimmer rollen, die Pfleger sind gesichtslos vor meinem Tränenvorhang und legen Kabelverbindungen zu piepsenden Monitoren, Monitoren, die auf mich aufpassen sollen, weil ich das offensichtlich nicht mehr kann. 
&lt;br/&gt;Der restliche Tag unterteilt sich in Blutentnahmen, die Pflasterreste an Armen, Händen und Füßen sehen wie Vereisungen aus, eine davon herzförmig: ein Ballonherz an einer Schnur. Die zwei Frauen neben mir fallen sich gegenseitig ins Wort - wenn sie nicht von Königsfamilien sprechen, dann von Einsamkeit. Ich versuche, mir einzureden, dass das Plätschern in ihren Urinbeuteln wie ein Bach klingt und dass ihr Erbrechen vorm Frühstück nur gesund sein kann; der Toast ist ohnehin kalt und hart wie das Braun der unberührten Schränke. Wir sind verkabelt, wir können nichts außer warten. Immerhin: ich bekomme Besuch. Der Besuch sitzt neben mir auf dem schmalen Bett, unter uns Plastik, ein Schutz gegen alles, was flüssig und menschlich ist. Der Besuch legt mir seinen Kopfhörer ans Ohr, Low singen „Try to sleep“ und die Blutdruckmanschette zieht sich zusammen, lässt meine Hand ein Stück seinen Oberschenkel nach oben wandern. Mit dem Besuch neben mir kann ich schlafen. Der nächste Morgen bringt wenig Neues: Mit meinem Herz stimmt etwas nicht. Vielleicht wohnt in ihm immer noch jemand, den es nicht gibt.&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/5195273106</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/5195273106</guid><pubDate>Wed, 04 May 2011 21:20:00 +0200</pubDate></item><item><title>Der Wein ist clean. Wir bestellen Ente, die schwimmen und singen kann und ernten gebackenen Tofu....</title><description>&lt;p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Der Wein ist clean. Wir bestellen Ente, die schwimmen und singen kann und ernten gebackenen Tofu. Später feilschen wir um Sonnenbrillen und der Abend gibt uns ein Eis aus - unserem Schokoladenlächeln entkommt niemand. Auf der Oberbaumbrücke steht ein Mann im Uringestank und mixt Mojitos; ein schmerbäuchiger Engländer hält uns eine Socke unter die Nase, er will gegen Spenden Osterhase spielen. Die Canons der Hipstermädchen sind ihre eigene Persiflage, zwinkernd kuscheln sie sich an wehende Polyesterblusen, baumeln gegen verschwitzte Leggins. (Wir wären ja alle gern zerbrechlich.) Das schwimmende Hostel erfüllt western standards, die Lounge bleibt trotzdem unbesetzt, ein Floß in Armyfarben treibt vorbei, der Kapitän trägt Ray-ban und zeigt den Mittelfinger nur, weil sein in die Jahre gekommenes baby ihn knipst. 
&lt;br/&gt;Wer mir zu nah kommt, muss küssen. Ich lecke Morgen in deine Augenbrauen. Die Bäume sind Vogelherbergen, eine Katze legt den Kopf schräg, wir lenken sie mit Miauen ab. Die machen Liebe, kichert es aus der Nähe, und ich denke, bei Bukowski würde das heißen, er fickte sie durch. &lt;/p&gt;

&lt;img src="http://media.tumblr.com/tumblr_lk7yybSxme1qb1cq3.jpg"/&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/4931451266</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/4931451266</guid><pubDate>Mon, 25 Apr 2011 19:55:00 +0200</pubDate></item><item><title>Du brauchst niemanden, der dich rettet. Du brauchst jemanden, der dich an den Menschen erinnert, der...</title><description>&lt;p&gt;&lt;p align="justify"&gt;Du brauchst niemanden, der dich rettet. Du brauchst jemanden, der dich an den Menschen erinnert, der du sein kannst.&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/4289498753</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/4289498753</guid><pubDate>Sat, 02 Apr 2011 20:58:00 +0200</pubDate></item><item><title>Trösten können kleine Dinge; ich suche nach den großen.</title><description>&lt;p&gt;Trösten können kleine Dinge; ich suche nach den großen.&lt;/p&gt;</description><link>http://sophiamandelbaum.de/post/4268616052</link><guid>http://sophiamandelbaum.de/post/4268616052</guid><pubDate>Fri, 01 Apr 2011 01:21:00 +0200</pubDate></item></channel></rss>

